Kunst

Entdecken Sie eine Auswahl an Biografien von Musikern und Künstlern, Opern und Filme über die Fotografie.

Weitere Filme zu diesem Thema finden Sie in unserem Katalog.

Augenblicke : Gesichter einer Reise

Die 89-jährige Regie-Ikone Agnès Varda und der 33-jährige Streetart-Künstler JR machen sich mit ihrem einzigartigen Fotomobil auf, um Frankreichs Menschen und ihre Geschichten zu entdecken und zu verewigen: in überlebensgrossen Porträts an Fassaden, Zügen und Schiffscontainern. Von der Provence bis zur Normandie widmen sie ihre Kunst den Menschen sei es dem Briefträger, dem Fabrikarbeiter oder der letzten Bewohnerin eines Strassenzugs im ehemaligen Bergbaugebiet. Landschaften verwandeln sich in Bühnen, Gesichter erzählen von vergessenen Geschichten und aus Blicken werden Begegnungen von Herzlichkeit und Humor.

Laufzeit: ca. 90 Min.

Bilder der Erinnerung

Die DVD mit dem Untertitel «Geschichte und Geschichten der Grenzregion Basel 1933 –1945» entstand in Anlehnung an das Buch «Orte der Erinnerung» von Heiko Haumann, Erik Petry und Julia Richers. Dieses versammelt Aussagen von Zeitzeugen, die Basel und die umliegenden Gebiete während des Nationalsozialismus, der Wirtschaftskrise und der Arbeitslosigkeit erlebt haben. Der Autor und Filmemacher Alex Hagmann veranschaulicht Geschichte anhand von individuellen Schicksalen: Erzählungen aus unterschiedlichen Perspektiven, Ereignisse aus unterschiedlichen politischen Haltungen. Oral History.
Schlagwörter: Schweiz - Erinnerung - Filmnachmittag - Geschichte
Laufzeit: ca. 100 Min.

Breath made visible

Dokumentarfilm des Schweizers Ruedi Gerber über da Leben und Wirken von Anna Halprin, einer der einflussreichsten, doch viel zu wenig bekannten Grössen des modernen Tanzes. Seit mehr als sieben Jahrzehnten stellt sich die mittlerweile fast neunzigjährige Tänzerin und Choreografin die Frage: Was ist Tanz? Ihre Suche nach einer Antwort hat in den USA eine Ära der Experimente in Theater, Musik, Happening und Performances eingeleitet und den Tanz neu definiert. Ein Film, der für die kreative Arbeit mit alten Menschen Anregungen und Herausforderungen liefert, indem er einen neuen Zugang zum Körper demonstriert.
Schlagwörter: Tanz - Kreativität - Musik - Theater
Laufzeit: ca. 100 Min.

Brother Yusef

Jazz war immer mehr als nur eine Musik, es war und ist eine Lebenshaltung, ein Glaubensbekenntnis und Ausdruck einer Herkunft. Jazz ist schwarze Musik, gewachsen in einem weissen Land. Von den grossen alten Meistern des Jazz sind nur noch wenige am Leben. Einer von ihnen ist der Saxophonist und Komponist Yusef Lateef. Heute lebt er 84-jährig, zurückgezogen in einem kleinen Holzhaus in den Wäldern von Massachussets. Die beiden Filmemacher Nicolas Humbert und Werner Penzel haben ihn dort besucht und ein intimes filmisches Porträt seiner Person und seiner Musik geschaffen.
Schlagwörter: Kreativität - Musik - Biografie
 

Buena vista social club

Als Gitarrist Ry Cooder 1996 zum ersten Mal nach Kuba kam, ahnte er noch nicht, welch musikalisches Talent er dort vorfinden sollte. Er entdeckte viele Musiker, die nur in kleinen Kneipen spielten oder ihre Instrumente bereits an den Nagel gehängt hatten. Mit ihnen produzierte er ein Album mit kubanischer Musik unter dem Projektnamen "Buena Vista Social Club" - ein Projekt, das Cooders vielleicht erfolgreichstes wurde und für das er einen Grammy einheimste. Als er im März 1998 zurück nach Kuba kam, sollte er eigentlich "nur" das erste Solo-Album von "Social Club"-Mitglied Ibrahim Ferrer, einem "kubanischen Nat King Cole" produzieren. Diesmal hat er allerdings seinen Freund und Regisseur Wim Wenders dabei, der einen Dokumentarfilm über die Produktion dreht. Und mehr: Wenders begleitet den "Buena Vista Social Club" auch bei zwei umjubelten Konzerten in Amsterdam und der New Yorker Carnegie Hall.
Schlagwörter: Kreativität - Musik - Kuba
Laufzeit: ca. 101 Min.

Charlie Mariano: last visits

Als »Tears of Sound« bezeichnete der berühmte Bassist Charlie Mingus seinen Klang: Charlie Mariano, Saxophonist, Komponist, Weltmusiker. Einer der Großen des Jazz. Wie kein Zweiter hat Charlie Mariano den europäischen Jazz beeinflusst und Generationen von Musikern inspiriert. Im Juni 2009 starb er im Alter von 85 Jahren. Der Film begleitet ihn in seinem letzten Jahr zu seinen Konzerten und der Regisseur Axel Engstfeld hat ihm zu Hause in Köln einige Besuche abgestattet, in denen Charlie Mariano von seinem Lebensweg erzählt. Ausführliche und exklusive Konzertaufnahmen von einem Geburtstagskonzert in Stuttgart und einem Konzert in Köln lassen den Zuschauer Charlie Mariano noch einmal live erleben.
Schlagwörter: Musik - Jazz - Konzert - Lebenslauf
Laufzeit: ca. 99 Min.

Dalida

 

Französisch, Spanisch, Arabisch, Hebräisch, Deutsch, Italienisch – Musiklegende Dalida (Sveva Alviti) sang in vielen Sprachen und begeisterte weltweit. Als Iolanda Cristina Gigliotti 1933 in Kairo geboren, wird die Sängerin in den 1950ern berühmt. Neben ihrer Musikkariere spielt sie in Filmen – privat aber ist ihr Leben unstetig. Nach ihrer Scheidung von Maler Jean Sobieski (Niels Schneider) heiratet sie Lucien Morisse (Jean-Paul Rouve), der den neu gegründeten Privatradiosender Europe 1 leitet und sie entdeckte. Lucien und Dalida haben eine Beziehung aus Liebe und Hass. Andere Männer folgen, darunter der italienische Student Lucio (Brenno Placido), der sie schwängert.
Schlagwörter: Musik - Biografie - Frau
Laufzeit: ca. 122 Min.

Damen und Herren ab 65

Der Dokumentarfilm von Lilo Mangelsdorff über eine Choreografie von Pina Bausch (1940 bis 2009) mit Seniorinnen und Senioren öffnet uns die Augen, welche Möglichkeiten ältere Menschen haben, sich mit dem Medium Tanz zu entwickeln, zu entfalten, über sich hinauszuwachsen. Die 25 aus 150 ausgewählten Personen probten ein Jahr lang bis zur Premiere der Neufassung des klassischen Stückes «Kontakthof». Dabei lernten sie sich, ihren Körper, ihre Sinne und ihren Geist kennen, nehmen dies alles erst eigentlich in Besitz. Ein Film, der Mut macht und das Alter als Chance erleben lässt.
Schlagwörter: Theater - Kreativität - Tanz
Laufzeit: ca. 67 Min.

Danioth: der Teufelsmaler

Auf dem Weg zum Gotthardpass ist der rote Teufel nicht zu übersehen. Als ihn der Urner Künstler Heinrich Danioth 1950 an den schroffen Fels malte, war das für viele ein Skandal. Gottlos war das Bild. Nicht schön, sondern hässlich. War das überhaupt Kunst? Danioth, der mit seiner Familie zwischen und während der beiden Weltkriege eine finanzielle Durststrecke zu bewältigen hatte, war plötzlich in aller Munde. Somit durfte der Vielbegabte, er malte, musizierte, schrieb Prosatexte, Satiren, Theaterstücke und zeichnete politische Karikaturen für den «Nebelspalter» für die Zukunft auf mehr Aufmerksamkeit und grössere Anerkennung hoffen. Doch dann kam für Danioth, der heute zu den grossen Schweizer Künstlern des 20. Jahrhunderts zählt, alles ganz anders.
Schlagwörter: Kunst - Malen - Biografie - Ländlicher Raum - Literatur - SchweizLaufzeit: ca. 89 Min.

Dark star: HR Gigers Welt

Wer ist der Künstler HR Giger? Was für ein Mensch steht hinter den furchterregenden, verstörenden, aber auch ästhetischen Gestalten und Wesen? Mit sechs Jahren erhielt Hansruedi Giger seinen ersten Totenschädel geschenkt. Jahrzehnte später blickte er liebevoll auf diesen Schädel und meinte, er fürchte sich nicht mehr vor dem Tod.
Schlagwörter: Kunst - Surrealismus
Laufzeit: ca. 95 Min. 
 

Das Salz der Erde: eine Reise mit Sebastião Salgado

In den vergangenen vier Jahrzehnten hat der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado auf allen Kontinenten die Spuren der sich wandelnden Welt und ihrer Geschichte in eindrucksvollen Fotoreportagen dokumentiert. Er wurde dabei Zeuge von Kriegen, Post-Konflikt-Gesellschaften, Vertreibungen, Hungersnöten und Leid. Seine Fotografien formieren und transportieren einen bestimmten Blick auf die Welt. Für Salgado stellte seine Berufung eine extreme seelische Aufgabe dar, bei der er oft nah am Rande der Verzweiflung stand. Rettung brachte wie so oft ein neues Projekt: die gigantische fotografische Dokumentation "Genesis". Darin widmet er sich den unberührten, paradiesischen Orten der Erde, von denen alles Leben seinen Ausgang nahm. Diese Fotografien sind eine Hommage an die Schönheit unseres Planeten. Sebastião Salgados Sohn Juliano Ribeiro Salgado, der seinen Vater oft bei seinen Reisen begleitete, und Filmemacher Wim Wenders, ein Bewunderer von Salgados Kunst, setzen dem Leben und der Arbeit des Fotografen mit "Das Salz der Erde" ein dokumentarisches Denkmal.
Schlagwörter: Fotografie - Biografie - Fremdkultur - Brasilien - Geschichte
Laufzeit: ca. 100 Min.

Der Besuch der alten Dame

In dieser «tragischen Komödie» zeigt Friedrich Dürrenmatt auf groteske Weise, dass Geld die Welt regiert und Amoral in Sittlichkeit umgedeutet wird. Ohne den Zeigefinger zu heben, entlarvt er die Verlogenheit der bürgerlichen Moral. Die Güllener schieben falsche Gründe vor und täuschen sich selbst- nur Claire kann es sich leisten, klar auszusprechen, was sie will. «Der Besuch der alten Dame» ist eine Geschichte, die sich irgendwo in Mitteleuropa in einer kleinen Stadt ereignet, geschrieben von einem, der sich von diesen Leuten durchaus nicht distanziert und der nicht so sicher ist, ob er anders handeln würde (Friedrich Dürrenmatt). Klara Wäschers neuer Name Claire erinnert natürlich an den Begriff Reinigung, Ill ist die englische Übersetzung des Wortes krank, und der Name der Stadt wird mit Gülle assoziiert. Friedrich Dürrenmatt schrieb auch das Libretto für die 1971 uraufgeführte Oper «Der Besuch der alten Dame» von Gottfried von Einem.
Schlagwörter: Altersbild - Literatur - Theater
Laufzeit: ca. 117 Min.

Die Frau mit der Kamera: Porträt der Fotografin Abisag Tüllmann

Ein dokumentarischer Filmessay von Claudia von Alemann, Regisseurin von Dokumentar- und Spielfilmen, über die Frankfurter Fotografin Abisag Tüllmann (1935-1996) und zugleich die bewegende Geschichte einer lebenslangen Freundschaft Die filmische Hommage dokumentiert in mehr als 500 schwarz-weiss Fotografien - ausschliesslich aufgenommen von Abisag Tüllmann selbst - Leben, Werk und Zeitkontext der 1960er bis 1990er Jahre.
Schlagwörter: Tüllmann, Abisagh 1935-1996 - Frau - Fotografie - Biografie
Laufzeit: ca. 92 Min.

Egliadas Augenblicke: der Fotograf Emil Brunner und seine Kinder

Christian Schocher zeigt Bergkinder-Fotografien des legendären Glarner Fotografen Emil Brunner und lässt die Kinder von damals erzählen. Ein mausarmes Bergtal mit Menschen, die täglich um ihre Existenz kämpfen müssen: die meisten Männer in Uniform an der Grenze, die Mütter allein mit ihren vielen Kindern und dem wenigen Vieh auf dem Bauernhof, die Kinder bei harter Arbeit vor und nach der Schule. Das Wasser am Brunnen holen, die Wäsche im selben Trog waschen, an dem auch die Kühe getränkt werden, die Milch in schweren Brenten in die oft entlegene Sennerei tragen, der tägliche lange Marsch aus den entlegenen Höfen ins ungeheizte Schulhaus und der sonntägliche Gang zur Kirche, wo der Pfarrer von Glaube und Hoffnung predigt. Die Bilder von Emil Brunner erzählen diese Geschichten. Christian Schocher hat porträtierte Kinder gesucht und lässt sie heute erzählen und die verschwundene Welt von damals wieder lebendig werden. Ein Film-Essay über die Vergänglichkeit und gegen die Vergesslichkeit unserer Zeit und unserer Kultur.
Schlagwörter: Fotografie - Armut - Erinnerung - Kind - Schweiz 
Laufzeit: ca. 52 Min.

Falten: eine Auseinandersetzung mit dem Älterwerden

Hinter ihren Falten verbirgt sich ein langes Leben. Ein Leben voller Glück, Leiden, Genuss und Verzicht. Der Malermeister Fredy Frey, die Lehrerin Ruth Frey, die Künstlerin Monica von Rosen, die Bewegungspädagogin Rita Maeder und der Trödler Urs Wydler blicken besinnlich und auch mit einem Schmunzeln zurück und erzählen uns, ob sie im Leben die waren, die sie sein wollten. Sie nehmen uns ein Stück mit auf ihrem Lebensweg und schildern, was ihr Leben geprägt hat, was sie bereuen, was sie nie vergessen werden und wie sich ihr persönliches alt sein denn so anfühlt.
Schlagwörter: Altern - Lebenslauf - Zukunft - Malen - Kunst - Bewegung - Erinnerung
Laufzeit: ca. 88 Min.

Finding Vivian Maier

Vivian Maier zog 1951 im Alter von 25 Jahren von Frankreich nach New York. Von da an arbeitete die junge Frau über 40 Jahre – zwischenzeitlich auch in Chicago – als Tagesmutter. Doch neben dieser Tätigkeit pflegte die Frau eine große Leidenschaft: Sie war begeisterte Amateur-Straßenfotografin. Vivian Maier, die als exzentrische Frau galt, ging nie ohne ihre Kamera vor die Tür und unternahm auch mit den Kindern, die in ihrer Obhut waren, Streifzüge quer durch die Stadt, ohne dabei vor den weniger privilegierten Vierteln zurückzuschrecken. Das ungewöhnliche an Maier ist, dass sie ihr Hobby nie mit jemandem teilte. Erst Jahrzehnte später entdeckte Regisseur John Maloof bei einer Auktion einen wahren Schatz an Fotographien, die die Menschen New Yorks und Chicagos in ihrem großstädtischen Alltag zeigen – den niemand zuvor je gesehen hatte. Gemeinsam mit Charlie Siskel begab sich Maloof auf eine Spurensuche, um das Mysterium Vivian Maier zu entschlüsseln.
Schlagwörter: Frau - Fotografie - Amerika - Biografie
Laufzeit: ca. 81 Min.

Fremdfötzelige Musikanten

Das Schwyzerörgeli veränderte und prägte ab Ende des 19. Jahrhunderts die Schweizer Volksmusik in fast allen Landesteilen fundamental. Das handliche Instrument erlaubte es einem einzigen Musiker, das Publikum zu unterhalten. «Fremdfötzelige Musikanten» erzählt die Geschichte dieses grossartigen Musikinstruments und seinen prägenden Interpreten der letzten 100 Jahre.
Schlagwörter: Musik - Erinnerung - Geschichte - Instrument - Kultur - Schweiz
Laufzeit: ca. 127 Min.

Gardenia: bevor der letzte Vorhang fällt

Erzählt werden die bewegenden Geschichten einer Gruppe älterer Travestie-Darsteller zwischen 60 und 70 Jahren. Die Sechs haben in ihren Leben so einiges mitgemacht: Sie haben als Künstler und Prostituierte gearbeitet, ihr Geschlecht umoperiert, wurden ausgegrenzt und innig geliebt. Auf ihre alten Tage haben sie noch einmal den Mut gefunden, sich vor einem Weltpublikum auf die Bühne zu stellen - mit der grossartigen Show "Gardenia" unter der Regie von Alain Platel und Frank van Laecke. Zwei Jahre tourten sie durch alle fünf Kontinente. Nun kehren sie heim in ihr eigenes, weit stilleres Leben.
Schlagwörter: Homosexualität - Transexualismus - Theater - Zwischenmenschliche Beziehung - Partnerschaft - Lebenslauf 
Laufzeit: ca. 90 Min.

Glauser: das bewegte Leben des grossen Schriftstellers

Ruhig ist die Nacht und schwarz. Friedrich Glauser – Schriftsteller, Dadaist, Fremdenlegionär, Morphinist – kommt aus dem Grübeln nicht heraus. Erinnerungsblitze rufen die Kindheit in Wien wach, den Vater, der ihn nie verstand, die geliebte Mutter, die starb, als er vier war. Wie schillernde Blasen tauchen Momente von damals auf und wollen nicht zerplatzen. Christoph Kühns Film ist eine magische Entdeckungsreise zu Friedrich Glauser (1896-1938), dem grossen, zwischen Rebellion und Resignation pendelnden Schriftsteller. Fotos, Texte, Zeichnungen, fiktive Szenen und Interviewpassagen sind kunstvoll verwoben – und tauchen Glauser, bei dem Leben und Werk stets eng verbunden waren, in ein überraschendes Licht. Schlagwörter: Biographie - Literatur - Erinnerung
Laufzeit: ca. 75 Min.

Hohler, Franz

Franz Hohler hat in seinem Leben die Welt bereist und die Schweiz bewandert. Nun will er endlich auf den Säntis, den einzigen Berg, den er von zu Haus aus sieht. Das dürfte wohl drei Wochen dauern, lange genug, um unterwegs Zwischenhalt einzulegen, um Menschen zu begegnen, zufällig, aus seinem Leben und auch vielen Geschichten – von ihm, mit ihm, über ihn.
Schlagwörter: Portait - Literatur - Wanderung
Laufzeit: ca. 52 Min.

Il bacio di Tosca

Der Schweizer Regisseur Daniel Schmid, der 2006 gestorben ist, hat 1984 in seinem Dokumentarfilm über die «Casa di riposo» für ehemalige Künstlerinnen und Künstler der Mailänder Oper Zeugnis abgelegt, wie Musik alte Menschen beflügelt und von vergangener Grösse träumen lässt. Die Frauen und Männer in «Il bacio di Tosca» machen ihre Vergangenheit zur Gegenwart, «auf der Suche nach der verlorenen Zeit», um diese Zeit nochmals auferstehen, diese Erlebnisse nachleben zu lassen.
Schlagwörter: Altersheim - Lebensgestaltung - Musik - Kreativität
Laufzeit: ca. 87 Min.

Janis: little girl blue

Mit Hits wie „Cry Baby“, „Mercedes Benz“ und „Piece of my Heart“ ist Sängerin Janis Joplin in die Annalen des Rocks eingegangen und wurde spätestens 1970 zur Legende, als sie mit 27 Jahren an einer Überdosis Heroin starb. Regisseurin Amy Berg wollte sich allerdings nicht nur mit der öffentlichen Wahrnehmung der Rock-Ikone beschäftigen, sondern ein komplexes Bild der Musikerin vermitteln, auch deren sanfte, vertrauensvolle, sensible Seite zeigen.
Schlagwörter: Joplin, Janis 1943-1970 - Frau - Musik - Erinnerung - Biografie - Rock - Blues - Hippie
Laufzeit: ca. 99 Min.

Karambolage: die Welt des Arnold Odermatt

Arnold Odermatt hat als Nidwaldner Verkehrspolizist in über 60 Jahren mit unbewusst künstlerischer Absicht Autounfälle, sein berufliches Umfeld, seine Familie und sein Leben photographiert. Daraus entstand ein Werk, welches sein Sohn in Dutzenden von Archivschachteln entdeckte. Er verfolgte mit einem unerschütterlichen Glauben an das Außergewöhnliche des Werkes dessen Herausgabe und Veröffentlichung.
Schlagwörter: Alter - Photographie - Familie - Beruf
Laufzeit: ca. 50 Min.

Karma Shadub

In seinem zweiten langen Dokumentarfilm versucht der junge Schweizer Regisseur Ramòn Giger die Beziehung zu seinem Vater, dem weltbekannten Geiger Paul Giger, zu verstehen. Während Ramòn in nächtlichen Gesprächen zum Kern ihrer Entfremdung vorstossen will, ist Paul zunächst daran interessiert, dass der Sohn die Aufführung seines Werks im St. Galler Dom dokumentiert. Als Ramòn begreift, dass sein ganzes Trauma auf die Trennung seiner Eltern zurückgeht, steht sein Vater vor der Wahl: Stellt er sich der Vergangenheit oder nimmt er es in Kauf, sich noch weiter von seinem Sohn zu entfernen? Das Aufeinanderprallen dieser zwei eigensinnigen Künstler mündet in ein ergreifendes und bildgewaltiges psychologisches Duell, in dem sich der Vater den ungestümen Vorwürfen seines Sohnes erwehren muss.
Schlagwörter: Familie - Kunst - Zwischenmenschliche Beziehung - Erinnerung
Laufzeit: ca. 94 Min.

Les Reines Prochaines: alleine denken ist kriminell

Die Schweizer Musik-Performanceband Les Reines Prochaines formierte sich in Folge der Jugend- und Frauenbewegung der 1980er Jahre und begeistert noch heute ihr Publikum. Aus den jungen, frechen Aktionskünstlerinnen von einst sind «gestandene» Frauen geworden. Doch auch nach 25 Jahren überschreiten sie traditionelle Genres- und Geschlechtergrenzen – witzig, sinnlich, radikal. Der Film zeichnet die ungewöhnliche Geschichte der Reines Prochaines nach und begleitet die Künstlerinnen bei Proben und auf ihrem Tourneealltag.
Schlagwörter: Theater - Frau - Kunst - Gender - Kreativität
Laufzeit: ca. 77 Min.

Life in stills

Miriam Weissenstein ist eine lebende Legende der Geschichte des Landes Israel. Die unersetzlichen Negative der Fotos der Unabhängigkeitserklärung liegen bei ihr zu Hause. Ihr Mann Rudi Weissenstein ist damals der einzige Fotograf, der die Zeremonie fotografieren darf. Zusammen mit ihm dokumentiert sie die Geschichte und die Persönlichkeiten des jungen Staates über Jahrzehnte. Miriam Weissenstein ist nicht etwa weise oder milde geworden im Alter, nein, sie ist rastlos, kämpferisch und streitsüchtig wie eh und je. Gemeinsam mit ihrem Enkel Ben erhält sie das unendliche Bilderarchiv des Landes. Die modernen Vermarktungsideen ihres Enkels findet sie ebenso seltsam wie sein unkonventionelles Leben.
Schlagwörter: Familie - Photographie - Generationsbeziehung
Laufzeit: ca. 59 Min.

Live is life: der Himmel soll warten

Rocco und seine "Herzschrittmacher" füllen Abend um Abend die Konzerthallen. Doch das Tourleben zehrt mächtig an den Kräften der betagten Rocker. Als ein Bandmitglied mitten auf der Bühne einen Schwächeanfall erleidet, muss sich Rocco schweren Herzens damit abfinden, dass die Band die Tour für beendet erklärt und in ihre Seniorenresidenz zurückkehrt. Dort hat inzwischen Roccos Flamme Marina die Leitung übernommen - die behandelt die Bewohner allerdings wie kleine Kinder. Das passt den alten Revoluzzern überhaupt nicht. So hecken die Senioren einen Plan aus, um das Heim auf eigene Faust zu kaufen. Doch woher soll das Geld kommen? Degenhard sieht nur eine Lösung: ein Comeback der "Herzschrittmacher"!
Schlagwörter: Altenheim - Musik
Laufzeit: ca. 89 Min.

Mama Africa: Miriam Makeba

Mika Kaurismäkis Dokumentaressay über die weltbekannte südafrikanische Sängerin Miriam Makeba, die ein halbes Jahrhundert lang die Welt bereiste und ihre politische Botschaft gegen Rassismus, gegen Armut und für Gerechtigkeit und Frieden verbreitete, ist die Hommage an eine Frau, die wie keine andere die Hoffnung und die Stimme Afrikas verkörperte. Miriam Makeba (1932-2008) hat Musiker überall auf der Welt inspiriert und ein internationales Publikum begeistert.
Schlagwörter:  Musik - Frau - Lebensverlauf - Kreativität
Laufzeit: ca. 88 Min.

Max Frisch: Journal I-III

Eine filmische Lektüre der Erzählung «Montauk» (1974) unter Anlehung an die Tagebücher 1946-49 und 1966-71. 1. «Warum reisen wir?» 2. «Wieviel Heimat brauchen sie?» 3. «Wir leben mit den Toten.» Der Film zeigt die tatsächlichen Schauplätze der Montauk-Reise, führt einige der Frauen ein, von denen der Autor im Buch erzählt. Durch eine Rede über die Heimat im zweiten und Ausschnitte aus dem Stück «Triptychon» im dritten Teil wird der Rahmen des Buches erweitert. Der Autor selber wird nicht gezeigt, ausser über schon vorhandene Dokumente, dafür redet umso mehr seine Sprache, die dem Zuschauer zum Lesen und Hören überlassen ist. Es ist kein Portrait des Autors, auch keine Biografie, sondern eine Annäherung beim Lesen seiner Texte.
Schlagwörter: Kreativität - Literatur - Tod
Laufzeit: ca. 264 Min. (2 DVDs)

Meister Yodas Ende: über die Zweckentfremdung der Demenz

Lothar Dombrowski ist aus der Anstalt ausgebrochen. Es gilt eine Botschaft unter die Menschen zu bringen. Für tatenloses Grübeln ist der globale Niedergang schon zu weit fortgeschritten. Er geht auf Werbetour und sucht Mitstreiter unter Gleichgesinnten und Altersgenossen, die nicht mehr viel zu erwarten haben und die wie er, lieber im Blitzlicht der Öffentlichkeit scheitern, als gehorsam bis zum kläglichen Ende im Pflegeheim dahin dämmern.
Schlagwörter: Pflegeheim - Humor - Theater
Laufzeit: ca. 120 Min.

My Fair Lady

Das Blumenmädchen Eliza Doolittle (Audrey Hepburn) trifft vor der Londoner Oper auf den Linguistik-Professor Henry Higgins (Rex Harrison) und seinen Freund Colonel Pickering (Wilfred Hyde-White). Higgins macht sich verächtlich über das Blumenmädchen mit der Gassensprache lustig. Eliza aber, die von der grossen weiten Welt und einem anderen Leben träumt, steht am nächsten Tag selbstbewusst vor seiner Haustür, um beim angeberischen Professor gegen Bezahlung «richtiges» Englisch zu lernen. Aus Spass und wissenschaftlicher Neugier wettet Higgins mit Pickering, dass er es schaffen könne, dem Blumenmädchen in sechs Monaten Manieren beizubringen und den Gassendialekt so weit abzugewöhnen, dass sie an einem Ball als richtige Lady durchgehen würde.
Schlagwörter: Filmnachmittag - Generationsbeziehung - Bildung
Laufzeit: ca. 166 Min.

Peggy Guggenheim: ein Leben für die Kunst

Ein Leben im kulturellen Umbruch des 20. Jahrhunderts, das von Beziehungen zu einigen der grössten Künstler des letzten Jahrhunderts geprägt war. Ihre Leidenschaft liess Peggy Guggenheim zu einer der einflussreichsten amerikanischen Kunstmäzeninnen, Sammlerinnen und Galeristinnen moderner Kunst werden.
Schlagwörter: Kunst - Frau - Biografie - Geschichte
Laufzeit: ca. 92 Min.

Peter Handke: bin im Wald. Kann sein, dass ich mich verspäte

Peter Handke ist einer der bekanntesten, zeitgenössischen Schriftsteller Österreichs und zweifelsohne ein Rätsel. Der 1942 in Kärnten geborene Handke avancierte dank Werken wie „Publikumsbeschimpfung“ oder „Die Angst des Tormanns beim Elfmeter“ zum Popstar der schreibenden Zunft, doch kaum hatte er sich in den Bestsellerlisten positioniert, verschwand er auch schon wieder fluchtartig aus dem Rampenlicht. Stattdessen ging er auf Reisen und seine Leser nahm er gleich mit in seine ganz eigene Sprache und zur Hinterfragung der Wirklichkeit. In seinen Arbeiten widmet er sich der Frage: „Was ist jetzt?“ und mehr noch, wie man denn eigentlich sein Leben leben soll. Genau dieser Frage will Regisseurin Corinna Belz in ihrem Dokumentarfilm auch nachgehen.
Schlagwörter: Kunst - Literatur
Laufzeit: ca. 89 Min.

Private Filmschätze der Schweiz: Heimkino

13 Kurzporträts über Amateurfilmer und Filmpionniere aus den 30er und 40er Jahren, die ihren Alltag dokumentierten. Carl Abächerli: Leben und Brauchtum im abgeschiedenen Walliser Lötschental. / Othmar Baur: Einsiedeln, das Kloster und der Bau des Staudamms. Ein Tal versinkt im Wasser. / Carl Brandt: Die High Society im Arosa der 30er Jahre. Die Reichen und Schönen tanzen die Nächte durch. / Jonas Bühler: Arbeitswelten in den Kantonen Uri und Schwyz. Eisgewinnung am Lauerzer See. Ausbau der Axenstrasse. / Walter Glaser: Das Flüchtlingslagher bei St. Margrethen in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs. / Samuel Holliger: Das Leben der Strafentlassenen und Arbeitslosen in der Arbeitskolonie Murimoos. / Eduard Jenny: Ein Arzt filmt in den 30er Jahren den Alltag im Aarauer Kinderspital. / Emil Müller: Ein Langenbrucker Hotelier beobachtet die Dreharbeiten für den Spielfilm BIDER, DER FLIEGER. / Martin Möckli: Besuch auf der Landi 1939. Die Jahre im Aktivdienst mit den Grenztruppen am Rhein. / Robert Risler: Der 1. Mai in Zürich 1934, als Augenzeuge im Spanischen Bürgerkrieg. / Raymond Schmid: Die Arbeit in den Walliser Weinbergen. Mit einem Elefanten über den Grossen St. Bernhard. / Karl Steiner: Ein Landwirt aus Oberkulm im Kanton Aargau filmt das Leben in seinem Dorf in den 30er Jahren. / Paul Weber: Ein Pfarrer aus Richterswil portätiert die Arbeitsweltz in den örtlichen Fabriken.
Schlagwörter: Erinnerung - Filmnachmittag - Schweiz
Laufzeit: ca. 75 Min.

Quand j'étais chanteur: Chansons d'Amour

Gérard Depardieu erobert als Schnulzensänger in der französischen Provinz die Herzen, erst jenes einer jungen Schönen auf der Leinwand, dann nach und nach auch unsere. Die unterhaltsame Liebesgeschichte von Xavier Giannoli mit viel sentimentaler Musik und Nostalgie langweilt keine Sekunde. Wie der Sänger «Quand j'étais chanteur» und anderes aus den 70er-Jahren singt, berührt. Die Chansons sind wohl für viele, doch nicht alle, ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Doch die Romanze des alternden Künstlers, der die Provinzbühnen abklappert bis nochmals Frühling wird, überzeugt.
Schlagwörter: Musik - Filmnachmittag - Partnerschaft
Laufzeit: ca. 108 Min.

Quartet: auch eine Diva muss lernen, in Harmonie zu leben

Cissy, Reginald und Wilfred sind im komfortablen Beecham House für pensionierte Opernsänger untergebracht. Wilfred und Reginald sind alte Jugendfreunde und zusammen durch Dick und Dünn gegangen. Jedes Jahr am 10. Oktober, dem Geburtstag von Giuseppe Verdi, organisieren die drei ein Konzert, bei dem auch Spenden gesammelt werden. Es ist das Ereignis des Jahres und alle freuen sich darauf. Doch in diesem Jahr kommt Jean, die einst mit Reginald verheiratet war, ins Heim und stört das Gleichgewicht. Sie führt sich wie eine Diva auf, will aber nicht singen. Die alten, traurigen Geschichten aus der Vergangenheit drohen die guten Erinnerungen zu verdrängen und den Erfolg der diesjährigen Spendenveranstaltung zu bedrohen.
Schlagwörter: Altenheim - Singen - Zwischenmenschliche Beziehung
Laufzeit: ca. 95 Min.

Rio Sonata

Nana Caymmi wird von Kollegen als «Sängerin unter den Sängerinnen» Brasiliens bezeichnet. Als Tochter des symbolhaften Komponisten Dorival Caymmi, Exgattin Gilberto Gils, Muse Milton Nascimentos sowie Jugendfreundin und Kommilitonin des klassischen Pianisten Nelson Freire, gehört Nana Caymmi zu den wichtigsten Leitfiguren und Zeitzeugen der brasilianischen Musikgeschichte der letzten fünfzig Jahre.
Schlagwörter: Musik- Kreativität - Frau im Alter
Laufzeit: ca. 85 Min.

Syra Marty: Dächli Leni goes to Hollywood

Die Dokumentation über die erste Schweizer Werbeikone und Striptease-Tänzerin Leni Marty, die auch in Hollywood für Wirbel sorgte, zeigt Bilder aus ihren Filmen, Fotostrecken aus internationalen Magazinen und Interviews mit Zeitzeugen, Familienmitgliedern und der Ikone selbst. Informative Biografie über eine vergessene Persönlichkeit.
Schlagwörter: Kreativität - Biographie - Lebensverlauf - Musik - Tanz
Laufzeit: ca. 86 Min.

The Beatles: eight days a week: the touring years

1960 kamen in der englischen Stadt Liverpool vier junge Männer zusammen und formten eine Rockband – der Rest ist Geschichte: Fortan traten John Lennon, Ringo Starr, George Harrison und Paul McCartney unter ihrem Bandnamen „The Beatles“ auf und zusammen sollten sie die moderne Musikgeschichte entscheidend mitprägen. In dem Dokumentarfilm wird die legendäre Formation bei ihren frühen Tour-Jahren begleitet, von ihren Anfängen im Hamburger Star Club bis zu ihrem letzten Gig im Candlestick Park in San Francisco 1966. Mithilfe exklusivem, sehr seltenen Bildmaterial entsteht ein Porträt von vier ganz verschiedenen Persönlichkeiten, die gemeinsam Entscheidungen treffen, Lieder komponieren und perfekt als Einheit funktionieren, während sie die Welt im Sturm erobern.
Schlagwörter: Musik - Popmusik - The Beatles - Geschichte - Pop-Kultur - England
Laufzeit: ca. 105 Min.

The lady in number 6: music saved my life

The lady in number 6 is one of the most inspirational and uplifting stories of the year. 109 year old, Alice Herz Sommer, the world's oldest pianist and Holocaust survivor shares her story on how to achieve a long and happy life. She discussed the importance of music, laughter and how to have an optimistic outlook on life. Schlagwörter: Langlebigkeit - Musik - Erinnerung
Laufzeit: ca. 38 Min.

Trudi Gerster: die Märchenkönigin

Dokumentarfilm des Schweizers Ruedi Gerber über da Leben und Wirken von Anna Halprin, einer der einflussreichsten, doch viel zu wenig bekannten Grössen des modernen Tanzes. Seit mehr als sieben Jahrzehnten stellt sich die mittlerweile fast neunzigjährige Tänzerin und Choreografin die Frage: Was ist Tanz? Ihre Suche nach einer Antwort hat in den USA eine Ära der Experimente in Theater, Musik, Happening und Performances eingeleitet und den Tanz neu definiert. Ein Film, der für die kreative Arbeit mit alten Menschen Anregungen und Herausforderungen liefert, indem er einen neuen Zugang zum Körper demonstriert.
Schlagwörter: Kreativität - Lebenslauf - Kultur - Arbeit nach der Pensionierung
Laufzeit: ca. 50 Min.

Viramundo: a musical journey with Gilberto Gil

In einem sinnlichen musikalischen Roadmovie durch die südliche Hemisphäre offenbart Gilberto Gil - Musiker und Ex-Kulturminister Brasiliens - seine Zukunftsvision für unseren Planeten, der bunt und vielfältig sein wird, reich an Hoffnung, Austausch... und voller Musik!
Bonus: Konzert Gilberto Gil in Johannesburg 
Schlagwörter: Musik - Reise - Zukunft
Laufzeit: ca. 92 Min.

Young@heart

Eine Senioren-Rockband tourt durch Amerika und Europa. Die Alten proben, reisen und treten auf. Ihre Songs bringen das Publikum zum Toben und ihnen Erfüllung: mit den Melodien, den Rhythmen, aber vor allem dem Leben in einer schönen Gemeinschaft. Wie selbstverständlich als Teil des Lebens stirbt immer wieder ein Freund oder eine Freundin der Gruppe. Dies verleiht ihrem Leben Grösse und tiefe Freude. Der Dokumentarfilm von Stephen Walter ermuntert, das Leben bis zum letzten Atemzug mit Freude zu geniessen.
Schlagwörter: Singen - Musik - Tod - Abschied - Kreativität
Laufzeit: ca. 108 Min.

Zimmer 202: Bichsel in Paris

Er ist wie eine hintersinnige, kluge Verkörperung des Schweizertums, der einzige populäre Schweizer Intellektuelle: Peter Bichsel. Aber kennen wir ihn auch wirklich, unsern modernen Volksschriftsteller? Der Dokumentarfilm von Eric Bergkraut (Regie), Pio Corradi (Kamera) und Sophie Hunger (Musik) vermittelt auf wunderbare, kluge und völlig überraschende Art die nötigen Informationen zur Person und einiges mehr: über das Schauen, Hören und Verstehen, über Reisen, Politik und Kunst, über die Schule und das Alter...
Schlagwörter: Literatur - Portrait - Schweiz
Laufzeit: ca. 85 Min.