In Kontakt durch Wissen

Newsletter März 2020

Die aktuelle Lage fordert uns alle. Trotz gewisser Einschränkungen bleiben wir mit Ihnen in Kontakt und funktionieren weiterhin als Wissensplattform. Davon zeugt beispielsweise die in diesen Tagen erhaltene Nachricht einer Kundin. Sie liess uns zwei wunderbar passende Gedichte und Zitate zukommen, die Sie am Schluss dieses Newsletters finden.

Auch unser Schwerpunkt «In Beziehung trotz Krise» nimmt Bezug zur gegenwärtig herausfordernden Situation. Dabei schauen wir aber auch in die Zukunft: Gemäss dem «Zukunftsinstitut» wird in der Zeit nach der Coronakrise die «Silver Society» ein treibender Megatrend sein – und Bücher lesen wird plötzlich zum Kult.

Das Hauptgewicht dieses Newsletters liegt aber, wie schon lange geplant, auf dem Medium Film. Wir haben unsere Filmwebseite neu nach Themengebieten strukturiert. Lesen Sie in diesem Zusammenhang unser Interview mit Delphine Roulet Schwab, die ein filmisches Forschungsprojekt begleitet.

Sonderschwerpunkt

In Beziehung trotz Krise

Viele ältere Personen laufen angesichts der Ausbreitung des Coronavirus Gefahr, den Kontakt zu anderen Menschen noch mehr zu verlieren. Dieser Schwerpunkt versammelt Tipps, Medienlisten und Links zu den Ursachen und Symptomen von Sozialer Isolation, aber auch zu Massnahmen und Dienstleistungen, insbesondere im Bereich der Digitalisierung, welche ihr entgegenwirken können.

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Bibliotheksangebot

E-Book-Angebot rechtzeitig ausgebaut

Da wir Sie im Moment nicht vor Ort bedienen können, haben wir unser E-Book-Angebot für Sie ausgebaut. In unserem Katalog sind zudem viele weitere Titel elektronisch frei verfügbar.
Wir weisen aber gerne darauf hin, dass wir Ihnen auch Artikel aus Zeitschriften per E-Mail sowie Bücher, DVDs und CDs per Post zusenden.

Zur E-Book-Plattform

Anleitung

Bibliotheksangebot

Filmsammlung in neuem Gewand

Wir freuen uns sehr, Ihnen eine Auswahl unserer umfangreichen Filmsammlung mittels 15 Zugängen präsentieren zu können. Trailer und Kurzbeschreibungen geben Ihnen gute Einblicke in die Filme. Die ausgewählten Titel können Sie direkt über die Webseite bestellen. Die gesamte Sammlung umfasst insgesamt über 1.300 Spiel-, Kurz-, Dokumentar- und Lehrfilme und ist vollumfänglich über unseren Katalog einsehbar.

Tauchen Sie ein!

Altersbild im Film

Unser Interview mit Delphine Roulet Schwab

Die Gerontologin Delphine Roulet Schwab gibt Auskunft über ein Forschungsprojekt, das mithilfe des Mediums Film Altersbilder und Altersdiskriminierung erforscht. Sie nennt Verwendungsmöglichkeiten von Filmen in der Altersarbeit und verrät uns ihren Lieblingsfilm aus unserer Sammlung.

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Neuer Schwerpunkt

Altersbild im Film

Altersrepräsentationen im Film sind schon länger Gegenstand gerontologischer Analysen. Schauen Sie sich unsere Zusammenstellung an Literatur zum Altersbild im Film an.

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Neueste Rezension

The Farewell

Eine Filmrezension von Hans Peter Stalder

Ein langer Abschied: Die chinesisch-amerikanische Regisseurin Lulu Wang hat mit dem Spielfilm «The Farewell» ein unterhaltsames, vielschichtiges Gleichnis über Bindungen zwischen Familien, Ländern und Kulturen geschaffen.

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Veranstaltungshinweise

Nicht verpassen

Von ihrem Venedigaufenthalt hat Klara Obermüller ein venezianisches Tagebuch mitgebracht – «Die Glocken von San Pantalon». Darin lädt die Autorin ihre Leserinnen und Leser ein, sie auf ihren Streifzügen durch die Lagunenstadt zu begleiten und lässt sie teilhaben an ihren ganz persönlichen Betrachtungen zum Leben, zum Älterwerden, zu Vergänglichkeit und Tod.
Aufgrund des Coronavirus findet die für den 6. Mai 2020 geplante Bibliotheksveranstaltung nicht öffentlich statt. Wir werden stattdessen das Gespräch zwischen Klara Obermüller und Zeitlupe-Redaktorin Usch Vollenwyder für Sie aufzeichnen. Melden Sie sich für den Veranstaltungsnewsletter an oder teilen Sie uns mit, wenn Sie über den Videomitschnitt informiert werden möchten.

Mehr Informationen

Fachzeitschrift

GERONTOLOGIE CH: Neues Magazin

Nachdem sich die Schweizerische Gesellschaft für Gerontologie letztes Jahr in GERONTOLOGIE CH umbenannt hat, erscheint unter diesem neuen Namen nun auch das vormalige Magazin «Angewandte Gerontologie». Mit dem Namenswechsel einher geht eine Auffrischung des Layouts. Die Redaktion bleibt fast unverändert hochkarätig. Ziel des neuen Fachmagazins, deren erste Ausgabe für alle herunterladbar ist, ist es, über relevante Entwicklungen in der Gerontologie zu informieren – in Forschung wie in Praxis.
Die erste Ausgabe (pdf) ist für alle gratis.

Wir werten die Zeitschrift natürlich weiterhin aus. Nahezu alle Artikel von GERONTOLOGIE CH und dem vormaligen «Angewandte Gerontologie» finden Sie in unserem Katalog.

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Cover von Nachbarschaften als Beruf

Medientipp

Nachbarschaften als Beruf

Nachbarschaften als Beruf – dahinter stehen vielfältige Stellenbezeichnungen und ein neues Berufsfeld: «Siedlungs- und Wohnassistentin», «Leiterin Partizipation», «Wohn- und Alltagscoach», «Hauswart plus», «Kümmerer» oder «Gemeinschaftsgärtnerin». Alle diese Stellen zielen darauf ab, Nachbarschaften professionell zu begleiten und zu fördern. Manchmal richten sie ihren Fokus explizit auf ältere Menschen.

Nachbarschaften als Beruf : Stellen konzipieren, einführen und entwickeln / Institut für Soziale Arbeit und Räume, FHS St. Gallen. St. Gallen : FHS St. Gallen, 2020. 132 Seiten

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Zitate zur rechten Zeit

Einerseits – Andererseits
Einerseits:
Im selben Haus,
ich für mich allein,
du für dich allein,
er für sich allein,
sind nicht wir.

Andererseits:
Ich hier,
du dort,
er weit fort,
zärtlich aneinander denkend,
sind wir.

Hans Manz, aus: Hans Joachim Gelberg (Hrsg.), Was für ein Glück.1993 Beltz & Gelberz; in der Verlagsgruppe Beltz

Die Situation, in der wir uns befinden, ist auch ambivalent: Die einen kämpfen mit Langeweile und reduzierten sozialen Kontakten, die anderen haben zu viel um die Ohren, weil sie gleichzeitig die Kinder betreuen und im Home Office arbeiten. Für Blaise Pascal hatte das Verweilen in den eigenen vier Wänden existenzielle Bedeutung:

«Ich habe herausgefunden, dass das ganze Unglück der Menschheit auf eine einzige Sache zurückzuführen ist, nämlich darauf, dass sie nicht weiss, wie man in einem Zimmer zur Ruhe kommt.» Blaise Pascal, Pensées, Misères Nr. 139 (1670)

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