Medientipps

Mitarbeitende der Bibliothek und Fachleute aus der Altersarbeit präsentieren Ihnen regelmässig Medien aus unserem Bestand.

Aktuelle Medientipps

Kommunikation mit Sterbenden

Kommunikation mit Sterbenden

Medientipp von Isabelle Hunziker, Berufsbildnerin

Der Praxisleitfaden von Janet Dunphy leitet auf sachliche und klare Art dazu an, mit Menschen in palliativen Lebenssituationen zu kommunizieren. Er erörtert ausführlich die ethischen Aspekte wichtiger Probleme in der Palliativpflege und geht besonders auf die hohe Kunst der Kommunikation ein. Die wahren Geschichten helfen theoretisches Wissen in die Praxis zu übertragen und anzuwenden.

Das Besondere an diesem Buch ist die Fähigkeit von Janet Dunphy, Wissen in Geschichten zu verpacken und mit Menschlichkeit zu kombinieren, so dass ihr Wissen und ihre Weisheit einfühlsam und menschenwürdig in die Praxis einfliessen können.

Die zweite Auflage wurde ergänzt um ein Interview von Swantje Kubillus mit der Autorin und eine aktualisierte Palliative Care Literaturliste. Ein neuer Beitrag über den „Giftschrank der Trauerbotschaften“ bietet Alternativen zu No-gos in der Palliative-Care-Kommunikation.

Kommunikation mit Sterbenden : Praxishandbuch zur Palliative-Care-Kommunikation / Janet Dunphy. Bern : Hogrefe, 2020

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Der Staubwedel muss mit

Der Staubwedel muss mit

Medientipp von Noémie Weibel, Lernende

Herr Strub träumt von seiner Zeit als Fremdenlegionär in Saida. Frau Zürcher liest einen Kioskroman nach dem anderen und lebt von Liebe, Linzertörtchen und Lindenblütentee. Mit dem Leben längst abgeschlossen hat Frau Herger; zum Glück hat sie ihren Kummer. Frau Knobel sagt über sich selbst: Gearbeitet habe ich immer, meistens im Büro, verheiratet war ich nie, bin also immer noch zu haben. Und Sepp kann es nicht fassen, dass ihm dieses Weib vom zu seinem Neunzigsten keine Flasche Wein geschenkt hat.

Der Staubwedel muss mit / Christoph Schwyzer. Zürich : Limmat Verlag, 2019

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Zuhause alt werden

Zuhause alt werden

Medientipp von Dieter Sulzer, Leiter Bibliothek

Möglichst lange und selbstbestimmt zuhause wohnen, wer möchte das nicht? Der soeben veröffentlichte Schlussbericht zum Innosuisse-​Projekt «Zuhause alt werden» analysiert Chancen und Herausforderungen und zeigt Handlungsmöglichkeiten für Wohnungsanbieter auf.

Zuhause alt werden: Chancen, Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten für Wohnungsanbieter / Eveline Althaus, Angela Birrer. ETH Wohnforum ETH CASE, 2019

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Liebe kennt kein Alter

Liebe kennt kein Alter : besondere Paare
erzählen

Medientipp von Isabelle Hunziker, Berufsbildnerin

Liebe ist weder an die Grenzen des Alters noch an die Zeit gebunden - das beweisen die faszinierenden Paare in diesem Buch. Teils sind sie seit Jugendjahren zusammen, teils sind sie sich erst im Alter begegnet. Sie teilen ihre Geschichte mit uns und erzählen, wie sie sich verliebten, wie man eine harmonische Beziehung führt oder was sie in den Jahrzehnten des gemeinsamen Lebens gelernt haben. Mit unvergleichlichem Humor und in berührenden Bildern geben diese aussergewöhnlichen Paare uns einen Schatz an Weisheiten über Liebe, Glück und das Leben mit. 

Liebe kennt kein Alter : besondere Paare erzählen / Ari Set Cohen. München : Knesebeck, 2019

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Sportivamente anziano

Sportivamente anziano : proposte motorie per la terza età (libro)

Consiglio di lettura di Stefania Conte, Contatto Svizzera italiana

Il processo di senilizzazione della popolazione rappresenta uno dei problemi di maggiore rilevanza sociale ed antropologica del nostro tempo. Lo stereotipo che ha accompagnato il concetto di vecchiaia fino a qualche anno fa l’aveva reso sinonimo di solitudine, malattia, inutilità.

Finalmente, oggi, ci si è affrancati dal ruolo di “anziano sedentario” e l’attività motoria in terza età è sempre più diffusa.

Sportivamente anziano : proposte motorie per la terza età / Ario Federici, Cristina Tonini Cardinali​​​​​​​, 2019

Prestare il libro

Wirtschaft ist Care

Wirtschaft ist Care (Online-Video)

Medientipp von Stefania Conte, Verantwortliche Filmsammlung

Wir alle arbeiten, konsumieren und möchten möglichst gut leben. Darum sind wir ein Teil der Wirtschaft. Doch immer öfter erhalten die einen viel Geld und Anerkennung, während alle anderen leer ausgehen. Dazu kommt ein grosser Teil von unbezahlter, aber lebenswichtiger Arbeit, die kaum Beachtung findet. Machen wir uns auf eine kurze Reise und versuchen herauszufinden, warum das so ist.

Wirtschaft ist Care / Ina Praetorius, 2019

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Denkspaziergang : Erlebnistouren - nicht nur draussen

Jung und Alt tauchen in die Kunst ein : Erinnerungen und Emotionen von demenkranken Menschen aktivieren (Artikel)

Medientipp von Isabelle Hunziker, Berufsbildnerin

Ziel der Kunst-Nachmittage ist es, Menschen mit Demenz darin zu unterstützen, ihr mentales und soziales Wohlergehen zu verbessern. Während dieser Kunst-nachmittage darf nach Herzenslust gelacht und improvisiert werden, denn von den Teilnehmenden wird keinerlei Fachwissen erwartet. Das gemeinsame Betrachten von Bildern regt an; dadurch wird die soziale und kommunikative Kooperation unter den Teilnehmenden intensiviert. An Demenz erkrankte Menschen kann es auf diese Weise wieder gelingen, Verbindungen zu sich selbst und ihrer sozialen Umwelt herzustellen. Freude und Zufriedenheit, aber auch Ängste und Ungewissheiten können von ihnen so in deiner geschützten Atmosphäre ausgedrückt werden. Die Kunsttherapie kann doppelt förderlich sein, wenn nebst Pflegenden auch Kinder diese Aktivität mitgestalten können.

Pflegewissenschaft . - 21. Jahrgang, Ausgabe 7/8 (2019), Seite 342-346

Les couleurs de la vieillesse (livre)

Conseil de Justine Haeberli-Kaul, responsable de la collection française

La vieillesse a radicalement changé de visage, au cours du XXe siècle. Loin d’être une catastrophe, la vieillesse entendue comme nouvel âge représente un formidable progrès. Ce livre retrace l’évolution des regards portés sur la vieillesse entre 1940 et 1990. L’éventail des couleurs de la vieillesse reflète des transformations profondes. Le statut de retraité propose une nouvelle identité à la personne âgée. Sous l’influence croisée du poids démographique des vieillards et de l’allongement progressif de la durée de vie, les représentations de la vieillesse se recomposent. Aux âges légaux fixés par le législateur (âge de la retraite, accès aux tarifs seniors) répondent des âges sociaux construits par les pratiques (activité du troisième âge, désengagement lors du passage à la retraite). Enfin, des âges culturels véhiculent des modèles diffusés médiatiquement.

Les couleurs de la vieillesse. Histoire culturelle des représentations de la vieillesse en Suisse et en France (1940-1990) / Dominique Dirlewanger. Neuchâtel : Editions Alphil - Presses universitaires suisses, 2018

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