Dagmar Schifferli

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Dagmar Schifferli

Dagmar Schifferli war während vieler Jahre Dozentin für Gerontologie und Sozialpädagogik. Seit 1996 veröffentlicht sie Romane (u.a. Wegen Wersai, Anna Pestalozzi-Schulthess, Wiborada) sowie Fachartikel in Sachbüchern. Ausserdem unterhält sie eine Kolumne im Grosseltern-Magazin und schreibt Beiträge im Online-Magazin seniorweb.ch.

Alle Rezensionen von Dagmar Schifferli

Leonard Cohen: So long. Ein Leben in Gesprächen. Kampa Verlag, Zürich 2020, 188 S.

Feinfühlige Gespräche mit Leonard Cohen

Für sein Leben habe er nie eine Lösung gefunden, selbst in Zeiten seiner grössten Erfolge nicht. Das sagt der weltberühmte Poet und Sänger Leonard Cohen über sich selbst. Fast ausnahmslos habe er mit seinen Texten gerungen, ganz selten nur war er zufrieden mit dem, was er geleistet hat. Denn es ging ihm immer um sehr viel mehr, als nur darum, Texte zu schreiben. Es ging ihm ums Überleben und gleichzeitig, eine Form zu finden, die es dem «Song erlaubt zu existieren». [Mehr erfahren]

Warum wir unseren Eltern nichts schulden

Warum wir unseren Eltern nichts schulden

Die Gründe, warum wir unseren Eltern gegenüber Schuldgefühlte entwickeln, sind naheliegend: Unsere Eltern haben seit unserer Geburt sehr viel Zeit, Energie und Geld für uns aufgebracht, so dass es nur angemessen ist, ihnen etwas zurückzugeben.

Doch dann lesen wir Barbara Bleischs Buch, die bereits im Titel kühn behauptet, dass wir unseren Eltern nichts schulden... [Mehr erfahren]

Ein Wochendende

Ein Wochenende

Nur ein Wochenende, aber eines, das es in sich hat. Drei Freundinnen, alle über siebzig, beschliessen, ausgerechnet über Weihnachten das Strandhaus der kürzlich verstorbenen vierten Freundin Sylvie zu räumen. Nehmt euch, was ihr wollt, hatte ihnen deren Tochter zuvor erlaubt, wohl auch, damit sie sich nicht selbst mit der Räumung des Hauses herumschlagen musste... [Mehr erfahren]

Verzeichnis einiger Verluste

Verzeichnis einiger Verluste

Allein schon die Vorbemerkungen fesseln die Leserin. Mit lockerer Feder berichtet Judith Schalansky, was während ihrer Arbeit an dem Buch verglühte (die Raumsonde Cassini), zerschellte (Marslander Schiaparelli), verschwand (eine Boeing 777), zerschlagen, gesprengt oder eingeschläfert wurde, einstürzte oder in Flammen aufging. Beim Lesen wird einer ganz klamm ums Herz. Doch dann listet Schalansky auf, was zur selben Zeit entdeckt, freigelegt oder rekonstruiert werden konnte... [Mehr erfahren]

Die langen Abende

Die langen Abende

Als hätte Elisabeth Strout einfach nur gut zugehört, beobachtet und mitgeschrieben, was in Crosby so alles passiert, in dieser kleinen Stadt an der Küste von Maine. Da ist beispielsweise der 74 Jahre alte Jack Kennison, bis zu seiner Pensionierung Professor in Harvard und fest davon überzeugt, er habe es verdient, jetzt so dazusitzen mit der Einlage in seiner Unterhose wegen seiner Prostata. Nicht er, sondern seine Frau Betsy müsste noch leben, und dass sich seine lesbische Tochter von ihm distanziere, sei nur allzu verständlich... [Mehr erfahren]

Die Enkel wieder umarmen

Die Enkel wieder umarmen

Da nun sogar von offizieller Seite her wieder erlaubt wird, von Enkeln bei einem kurzen Besuch umarmt zu werden, lohnt sich ein differenzierter Blick auf die recht gut erforschte und überwiegend beglückende Beziehung zwischen Grosseltern und Enkelkindern. In seinem Buch 'Lebensernte' stellt Anton A. Bucher die wichtigsten Aspekte gut nachvollziehbar dar. [Mehr erfahren]

La Punta

Beherzter Neubeginn im Alter

Ist es nötig, auch noch im Alter von bald siebzig Jahren über die eigenen Eltern nachzudenken oder sich längst vergangene heftige Liebesstürme noch einmal zu vergegenwärtigen? Yvette Z’graggens Antwort darauf lautet eindeutig: Ja. [Mehr erfahren]

 

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