Dolor y gloria

Der spanische Kult-Regisseur Pedro Almodóvar schuf mit «Dolor y gloria» eine persönliche und gleichzeitig universelle fiktionale Autobiografie. Eine Filmkritik von Hanspeter Stalder
Dolor y gloria

Der berühmteste Filmautor Spaniens, Salvador Mallo, den Antonio Banderas glaubhaft verkörpert, ist trotz seiner Reputation derzeit absolut unfähig, ans Arbeiten nur zu denken. Depressionen und Krankheiten blockieren ihn. Erst eine versprochene Wiederaufführung seines restaurierten Klassikers «Sabor» gibt ihm zumindest etwas Schwung. Er will sich wieder in die Öffentlichkeit wagen und diesen Film zusammen mit seinem Hauptdarsteller Alberto präsentieren, mit dem er sich beim Dreh verkracht und seither nicht mehr verkehrt hat. Auch dieser ist arbeitslos, brennt aber darauf, wieder spielen zu können. Seine Heroinsucht, die einst zum Streit geführt hat, scheint unter Kontrolle. Als er jedoch Salvador bei einem Besuch die Droge anbietet, nimmt dieser sie aus Neugierde und kommt kaum mehr davon los. Erst die Begegnung mit seinem ehemaligen Geliebten Federico bei der Aufführung des gefeierten Films verändert alles.

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Trailer zu Dolor y gloria

Hanspeter Stalder

Hanspeter Stalder ist Medienpädagoge und Filmkritiker und hat die Medienstelle für audiovisuelle Medien von Pro Senectute Schweiz aufgebaut. Er war Mitentwickler und Redaktor von Seniorweb und ist Inhaber und Autor der Website www.der-andere-film.ch.

 

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