Aktueller Schwerpunkt

Eine vertiefte Auseinandersetzung mit einem Gegewartsthema.
Finanzieller Missbrauch 55+

Sicherheit im Alter

Pro Senectute hat in Zusammenarbeit mit  der Fachhochschule Westschweiz erstmalig in der Schweiz eine nationale, repräsentative Studie zum Thema Finanzmissbrauch bei Personen ab 55 Jahren durchgeführt. 

Aus diesem Anlass widmet sich unser aktueller Schwerpunkt dem Thema Sicherheit im Alter. Wir haben Fachinformationen sowohl zu finanziellem wie auch anderen Formen von Missbrauch und Gewalt und deren Prävention bei älteren Menschen aufbereitet. Betrug erfolgt heutzutage oftmals über digitale Dienstleistungen. Deshalb ist hier auch die Nutzung des Internets und digitaler Angebote bei Senioren in den Blick genommen.

Informationsseiten und Organisationen

  • Online-Ratgeber «Sicher unterwegs im Alltag» von Pro Senectute
  • Unabhängige Beschwerdestelle für das Alter UBA
  • Schweizerische Kriminalprävention SKP: Fokus Internet, Betrug: Enkeltrick, Spoofing
  • Die deutsche Plattform Digital-Kompass richtet sich an Engagierte in der Arbeit mit älteren Menschen und unterstützt bei der Vermittlung wichtiger digitaler Kompetenzen.
  • National Centre for the Protection of Older People (Irland) NCPOP
  • Fédération Internationale des Associations de Personnes Âgées FIAPA

Radio-Sendungen

  • SRF-Sendung zur Nutzung des Internets und des e-Bankings bei Senioren, Interview mit Sabine Misoch, Fachhochschule St. Gallen
  • SRF-Sendung zu Enkeltrick-Betrug

Internetnutzung

  • Neue Studie der Fachhochschule St. Gallen zur Nutzung von digitalen Dienstleistungen bei Menschen 65+.

Aktuelle Statistik zur Internetnutzung nach Alter

Aktuelle Statistik zur Internetnutzung nach Alter

 

Literaturempfehlungen

Schutz in der häuslichen Betreuung alter Menschen

Schutz in der häuslichen Betreuung

Warum und wie werden alte Menschen in der häuslichen Betreuung misshandelt? Wie lassen sich diese Misshandlungen erkennen und vermeiden?

Die Herausgeberinnen des forschungsbasierten Praxishandbuchs erklären, warum alte Menschen in der häuslichen Betreuung misshandelt werden, differenzieren verschiedene Formen des Missbrauchs und zeigen, wie dieser erkannt werden kann. Sie nennen Interventionen und bieten Hilfsmittel, um Missbrauch vorzubeugen, zu erkennen und Betreute und Betreuende zu unterstützen und zu entlasten. Das erfahrene Autorenteam

  • klärt, welche Kriterien entscheidend sind, damit bei Verdacht oder im Falle von Misshandlungssituationen in der häuslichen Betreuung alter Menschen interveniert wird
  • zeigt, wie Interventionsprozesse verschiedener Fachpersonen im Falle von Vernachlässigung oder Misshandlung in der häuslichen Betreuung alter Menschen verlaufen
  • analysiert, welche Faktoren eine Gewaltanwendung durch Angehörige in der häuslichen Betreuung alter Menschen begünstigen oder verhindern.

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Ich habe gar keine Enkel

Ich habe gar keine Enkel: Die Online-Omi räumt auf 

«Fingerabdrücke, pah. Schmutz ist Schmutz.»
«Es war an einem Dienstag. Ich weiß es noch ganz genau. Ich wollte mir gerade das Abendbrot machen, da schellte das Telefon. ‹Nanu›, dachte ich, ‹wer läutet denn da um diese Zeit noch an?!›. Die Uhr ging schließlich schon auf sechs, da macht man doch keine Anrufe mehr.
Ich meldete mich wie immer höflich und korrekt: ‹Teilnehmer Bergmann, Spandau, Guten Tag?›. Am anderen Ende hörte ich es atmen, und dann fragte eine Bengelstimme: ‹Oma? Hallo, Oma! Nu rate mal, wer hier schprischt!›
‹Junger Mann, wir sind hier nicht bei Rate mal mit Rosenthal. Sagen Se, wer Sie sind und was Sie wollen und hören Sie mit dem Quatsch auf!› Da fehlen einem die Worte..».
Spandauer Rentner werden reihenweise ausgenommen, Enkeltrickbetrüger gehen um. Aber nicht mit Renate Bergmann, denn die hat ja gar keine Enkel. Zusammen mit Ilse und Kurt sorgte sie in der Nachbarschaft für Ruhe, sichert Spuren und versucht nebenbei, Gertrud vom stattlichsten Polizisten Spandaus fernzuhalten.

Sicherheitspotenziale im höheren Lebensalter

Sicherheitspotenziale im höheren Lebensalter: Ein Projekt zur Förderung sicherheitsbezogenen Handelns im Alter und zur Prävention betrügerischer Vermögensdelikte an älteren Menschen

Das Projekt „Sicherheitspotenziale im höheren Lebensalter“ wurde in den Jahren 2012 bis 2014 mit Förderung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend durchgeführt. Das in zwei Module gegliederte Projekt widmete sich, wie der Untertitel besagt, der „Förderung sicherheitsbezogenen Handelns im Alter“ sowie der „Prävention betrügerischer Vermögensdelikte an älteren Menschen“.

In beiden Bereichen wurden Daten zu den jeweils im Mittelpunkt stehenden Phänomenbereichen erhoben, präventive Ansätze entwickelt und in der Praxis erprobt.

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