In Beziehung trotz Krise

In diesem Schwerpunkt halten wir Sie auf dem Laufenden über neuste Entwicklungen, Empfehlungen und Informationen rund um die Corona-Pandemie. Zahlreiche Expertinnen und Organisationen nehmen regelmässig Stellung zu verschiedenen Bereichen, die ältere Menschen betreffen. Wir sammeln diese und ergänzen sie mit unseren Wissensbeständen.
Seniorin am Laptop

Corona-bezogene Informationen zu zentralen Altersthemen

Stand: 8. Juli 2020

  •  AAL-Lösungen für die Bereiche:
  • Als Teil eines EU-Forschungsprojekts hat das iHomeLab der Hochschule Luzern «Anne» entwickelt, ein Tablet mit Sprachfunktion, das von Einsamkeit betroffenen Menschen helfen soll, mit Freunden, Angehörigen und Betreuungspersonen in Kontakt zu bleiben: Bericht auf Seniorweb.
  • Weiterführende Informationen im Schwerpunkt der Bibliothek: Technologien im Alter
  • Nach den ersten Wochen der Corona-Pandemie zeige sich in Alters- und Pflegeheimen Anspannung und Verunsicherung, stellen die Aktivierungsexpertinnen Manuela Röker und Franziska Wirz fest. In ihrer Stellungnahme heben sie die Bedeutung der Aktivierung hervor. Sie präsentieren Ideen, mit denen Bewohnerinnen und Bewohnern weiterhin sozial in Kontakt und körperlich und geistig aktiv bleiben. Zur Stellungnahme.

  • Zahlreiche Ideen und Materialien finden Sie in unserem Themen-Dossier Aktivierung und unserer Spezialsammlung mit Aktivierungsspielen.

  • Eine Zusammenstellung mit Aktivierung-Inputs speziell für die Corona-Zeit finden Sie auf svat.ch.
  • Von Diskriminierung zu Missbrauch im Alter: Der heimtückische Prozess, der von COVID-19 ans Licht gebracht wurde: Ein Beitrag der Age Platform Europe.

  • Video-Botschaft des UNO-Generalsekretärs Antonio Guterres zur Situation der älteren Bevölkerung. Die UNO hat zudem das Kurzdossier "The Impact of Covid-19 on older persons" verfasst (dt. Zusammenfassung).

  • Um altersdiskriminierenden Praktiken und negativen Einstellungen gegenüber älteren Menschen vor dem Hintergrund der Corona-Massnahmen entgegenzuwirken, hat die Deutsche Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie Empfehlungen formuliert.

  • Auch die Präsidentin von GERONTOLOGIE CH, Delphine Roulet Schwab, hat in einem Newsletter zentrale Punkte in diesem Zusammenhang hervorgehoben:
    1.Das Altern ist ein äusserst heterogener Prozess; das chronologische Alter gibt nur einen schwachen Hinweis, wie die Menschen über 65 Jahre die Realität erleben.
    2.Das sogenannte «Alter», also 65 Jahre und älter, umfasst in Wirklichkeit mehrere Generationen mit unterschiedlichen Lebenserfahrungen, Werten und Erwartungen; es ist nicht dasselbe, 65 oder 95 Jahre alt zu sein.
    3.Altern ist nicht nur ein biologischer oder physiologischer Prozess; es hat auch psychologische und soziale Dimensionen. Eine Übermedikalisierung des Alters führt zu einem defizitären Verständnis des Alterns, das ältere Menschen auf ihre körperlichen Beeinträchtigungen reduziert und das Alter zu einer Reihe von Problemen macht, die es zu lösen gilt.
    4.Der Wert eines Menschen ist in jedem Alter gleich, unabhängig von seinem Gesundheitszustand und seinen kognitiven Fähigkeiten; das Alter allein sollte niemals ein Kriterium an sich sein, das zur Verweigerung von Pflege führt.
    5.Grundrechte haben kein Verfallsdatum; ältere Menschen haben die gleichen Verantwortlichkeiten, Rechte und Pflichten wie jüngere Erwachsene. Die Bundesverfassung (Art. 8.2.) verbietet ausdrücklich die Diskriminierung aufgrund des Alters.

  • Für ein differenziertes Altersbild und die grosse Bedeutung von Solidarität in Krisenzeiten steht der Stellvertretende Vorsitzende der BAGSO in seinem Beitrag auf Seniorweb ein.

  • Weiterführende Informationen im Schwerpunkt der Bibliothek zum Thema Altersdiskriminierung 

  • Körperliche Aktivität älterer Menschen in der Corona-Krise: Faktenblatt des Deutschen Zentrums für Altersfragen
  • Bewegungstipps  und -ideen des Netzwerks Gesundheit und Bewegung Schweiz hepa.ch
  • Übungsprogramm der Kampagne sichergehen.ch

Unsere Medientipps zum Thema

Nie zu alt fürs Internet

Nie zu alt fürs Internet! Ein Ratgeber in Leichter Sprache

Viele ältere Menschen haben Vorbehalte gegen die Nutzung des Internets. Hier will die Broschüre helfen zu verstehen und die Skepsis gegenüber den vielen guten Möglichkeiten des weltweiten Netzes abbauen. Sie sind nie zu alt fürs Internet!

Zur Broschüre

Wegweiser durch die digitale Welt

Wegweiser durch die digitale Welt: Für ältere Bürgerinnen und Bürger

Der Ratgeber richtet sich sowohl an Menschen, die ins Internet einsteigen möchten, als auch an diejenigen, die dort bereits unterwegs sind und nun tiefer in die digitale Welt eintauchen wollen. Die Publikation bietet Antworten zu Fragen wie: Wie kann ich buchen, bestellen, einkaufen? Aber auch: Wie kann ich mich sicher im Netz bewegen und meine Daten schützen? In verständlicher und möglichst kurz gehaltener Form gibt sie einen Überblick über die Möglichkeiten des Internets und viele nützliche Tipps.

Zum Ratgeber

digital-kompass.de Austausch und Vernetzung

Digital-Kompass: Austausch und Vernetzung

Kommunikation: Die Enkel kommen nicht zu Besuch und das Treffen im Verein fällt aus. Doch dank Video-Chat-Programmen können Sie zumindest digital miteinander in Kontakt treten. Ob Skype, der WhatsApp-Videoanruf, Google Hangouts, Jitsi oder Zoom: Kostenlose Angebote gibt es genug. Überlegen Sie sich vorher, wie viele Teilnehmer Sie im Gespräch haben wollen und welcher Dienst dafür in Frage kommt. Und ansonsten gibt es immer noch das gute alte Telefon.

Nachbarschaftshilfe: Statt sich bei diversen Diensten anzumelden, um sich beispielsweise Essen bringen zu lassen, reicht womöglich schon ein Blick ins eigene Treppenhaus. Unter der Solidaritätsaktion #NachbarschaftsChallenge findet man in sozialen Netzwerken etliche Gruppen, die für alle möglichen Städte und Bezirke nachbarschaftliche Hilfe organisieren. Dabei bieten jüngere Mitmenschen an kleinere Botengänge und Erledigungen für Ältere zu übernehmen – oder auch mal mit dem Hund rauszugehen. Schauen Sie online nach den für Sie in Frage kommenden Gruppen oder nach Aushängen in ihrem Wohnblock.

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digital-kompass.de Medien, Spiele und Lernen

Digital-Kompass: Medien, Spiele und Lernen

Gesellschaftsspiele: Liebhaber von klassischen Brett- und Gesellschaftsspielen wie Schach, Skat oder Monopoly gibt es auch als Online-Version. Einfach mal das gewünschte Spiel mit dem Zusatz „online“ in Suchmaschinen am PC oder in den jeweiligen App-Stores Ihres Smartphones eingeben, schon finden Sie für gewöhnlich eine Auswahl an Programmen, Apps und Browser-Spielen. Viele davon verfügen bereits über eine integrierte Chat-Funktion, ansonsten kann man das ja mit einem der oben genannten Video-Chat-Werkzeuge ergänzen.

Mediatheken und Streaming-Dienste: Wer zu Hause bleiben muss, hat Zeit. Genügend, um vielleicht mal wieder die Lieblingsserie von vorn zu beginnen oder eine neue anzufangen. Oder sich den Film auszuleihen, der bei den Oscars abgeräumt hat. Ob Netflix, Amazon Prime, Sky Ticket für Video-Angebote oder Spotify, Amazon Music, Apple Music oder YouTube Music: Auch hier hat man als Nutzer*in die Qual der Wahl.

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Das IPad-Buc für Senioren

Das iPad-Buch für Senioren - Das Tablet von Apple richtig einsetzen - mit Tipps zum Apple Pencil

Verlässlich und gut zu bedienen: Die iPads von Apple haben einen guten Ruf. Für viele Anwender gilt es allerdings einige Hürden zu überwinden, bevor die erste E-Mail geschrieben ist oder die erste Bilderschau klappt. Von Grund auf und App für App erklärt Philip Kiefer Funktionen des iPads und verwandelt Fachbegriffe in verständliche Sprache. Mithilfe anschaulicher Anleitungen erfahren Sie die Vielfalt der Anwendungen. Machen Sie sich mit den Programmen, die zum Lieferumfang des iPads gehören, anhand von ausführlichen Beispielen vertraut: So lernen Sie beispielsweise 'Fotos' kennen, das Programm zum Betrachten, Bearbeiten, Ordnen und Versenden Ihrer Bilder, 'Musik' für Ihre Audiosammlung und vieles andere mehr. Das Buch erläutert überdies, wie Sie Dokumente und Daten in der iCloud, Apples Datenspeicher im Internet, ablegen. Auch erklärt es, wie Sie Ihre Passwörter einfach, aber geschützt handhaben und sicher im Internet surfen. - Klare, verständliche Sprache - Fachbegriffe werden erklärt - Tippen war gestern: schreiben und zeichnen mit dem Grafikstift von Apple, dem Apple Pencil - Einkaufen mit dem iPad - Sicher im Internet surfen und Daten ablegen

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Wir versilbern das Netz

Wir versilbern das Netz : das Mutmachbuch : mit Spass und Freude in die digitale Welt

Interviews, Porträts, Wissenswertes zur digitalen Welt für Ältere. Aufgeschrieben von der langjährigen Chefreporterin der HörZu: Dagmar Hirche ist eine Rampensau (sie sagt es selbst so). Mit Volldampf setzt sie sich für "Wege aus der Einsamkeit e. V." ein. Gerade auch die digitale Welt soll nicht an den Älteren vorbeirauschen, gerade sie brauchen die digitale Anbindung!

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Computerspiele für Senioren

Computerspiele für Senioren - Rein ins digitale Vergnügen!

Der Ratgeber für alle, die geistig fit und agil bis ins hohe Alter bleiben wollen!

  • Gehirnjogging pur: Gedächtnis, Konzentration und Geschicklichkeit trainieren
  • Rätsel-, Wissens-, Rollen-, Strategiespiele, Simulationen u.v.m.
  • Die besten Spiele am Computer, Smartphone, Tablet

Wussten Sie, dass Sie durch Computerspiele Ihr Gehirn wie einen Muskel trainieren? Und das auch ohne Kosten und größeren technischen Aufwand? Rainer Hattenhauer hat in diesem Buch für Sie die Spreu vom Weizen getrennt und macht Sie Schritt für Schritt mit den besten Spielen für Silver Gamer vertraut - von unterhaltsamen Knobeleien über Quiz- und Spieleklassiker bis hin zu spannenden Rennen, fantasievollen Simulationen und intellektuell fordernden Strategiespielen. Gönnen Sie sich den Spaß und tun Sie sich und Ihrer geistigen Fitness etwas Gutes!

E-Book ausleihen

  • Fitness-Parcours fürs Gehirn, Online-Gedächtnisspiel, Bewegungsprogramm für Arme, Beine, Bauch und Rücken (ganz nach unten scrollen): wissensdurstig.de
  • Kostenlos und online sein Gehirn wach halten auf: senioren-ratgeber.de
  • Auf intergeneration.ch finden Sie viele Anregungen, um trotz Physical Distancing Generationensolidarität zu leben.
  • Generationenforscherin Prof. Dr. Pasqualina Perrig-Chiello erklärt im Interview für das Magazin Saiten, warum es neue Generationenverträge braucht, worin sich alte und neue Jugendbewegungen unterscheiden und warum immer mehr Junge konservativ ticken.

Mithilfe einer Corona-Task Force stellt palliative ch Empfehlungen für Gesundheitsfachpersonen zur Behandlung von Palliative Care Patientinnen und Patienten in den verschiedenen Settings – stationär und ambulant – bereit: palliativ.ch

 

 

  • Plattform für psychische Gesundheit rund um das neue Coronavirus, inkl. Tipps für Betreuende Angehörige und ältere Menschen: dureschnufe.ch
  • Kurz-Video des Schweizerischen Roten Kreuzes mit Tipps zu psychischer Gesundheit in herausfordernden Zeiten: migesplus.ch
  • Literatur zu den Themen Depression, Stress, Belastung

Sicherheit ist ein relativer Zustand. Diese und weitere Erkenntnisse teilt Bettina Ugolini von der Psychologischen Beratungsstelle LiA, Leben im Alter, am Zentrum für Gerontologie, in ihrem Podcast «Sicherheit in unsicheren Zeiten».

  • Auswirkungen des Lockdowns bei Senioren untersucht: Studie der Hochschule für Technik Rapperswil
  • «Risiken der Kontaktsperre für soziale Kontakte, soziale Unterstützung und ehrenamtliches Engagement von und für ältere Menschen»: Faktenblatt des Deutschen Zentrums für Altersfragen
  • «Partizipation und Soziale Teilhabe älterer Menschen trotz Corona-Pandemie ermöglichen»: gemeinsames Statement der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e.V.
  • In Kontakt per Brief: Um Kontakte zu Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen in Deutschland zu fördern, wurde das Projekt Stift & Papier ins Leben gerufen.
  • Literatur der Bibliothek zu den Themen:

Unsere Medientipps zum Thema

Gemeinsam statt einsam

Gemeinsam statt einsam: Initiative und Projekte gegen soziale Isolation im Alter

Das Themenheft „Gemeinsam statt einsam“ stellt über 50 Initiativen und Projekte vor, die sich gegen soziale Isolation und für die gesellschaftliche Teilhabe älterer Menschen engagieren. Sie bilden eine kleine Auswahl aus den rund 600 Projekten, die sich 2018 beim BAGSO-Wettbewerb „Einsam? Zweisam? Gemeinsam!“ beworben haben.

Ob Besuchsdienste, Mittagstische, Nachbarschaftshilfen, gemeinsame Unternehmungen oder digitale Angebote – die Beispiele machen Mut, sich in diesem Themenfeld zu engagieren und ähnliche Initiativen vor Ort aufzubauen.

Gemeinsam statt einsam: Initiative und Projekte gegen soziale Isolation im Alter. BAGSO, 2019

Zum Themenheft

Pandemie Einsamkeit 3Sat

Epidemie Einsamkeit: Fernsehbeitrag des 3Sat

Gert Scobel spricht mit Gesundheitspsychologin Sonia Lippke, dem Soziologen Hartmut Rosa und dem Freundschaftsforscher Janosch Schobin über Einsamkeit in der modernen Gesellschaft.

Einsamkeit ist keine Krankheit. Doch wer einsam ist oder sich einsam fühlt, erkrankt häufiger schwerer als andere Menschen. Haben wir es tatsächlich mit einer Epidemie zu tun? Warum kann Einsamkeit schaden - und welche positiven Seiten sind ihr auch abzugewinnen?

3Sat 2019

Zum Fernseh-Beitrag

(Gem)einsame Stadt?

(Gem)einsame Stadt? Kommunen gegen soziale Isolation

Verschiedene Studien bestätigen, dass der Anteil einsamer Menschen ab einem Alter von 75 Jahren kontinuierlich ansteigt. Zwar kann von einer flächendeckenden Vereinsamung älterer Menschen in Deutschland keine Rede sein, denn nur etwa sechs bis elf Prozent der 65- bis 85-Jährigen fühlt sich einsam. In Deutschland stehen jedoch die geburtenstarken Jahrgänge der Babyboomer vor der Verrentung, welche 2017 etwa 30 Prozent der Bevölkerung ausmachten. Damit kommt eine stark wachsende Zahl von Menschen in ein Alter, in dem die Einsamkeit ein Thema werden kann – was Folgen nicht nur für den Einzelnen hat: Einsame Menschen sind nachweislich häufiger von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz betroffen und früher und länger pflegebedürftig. Neben dem Wohlbefinden des Einzelnen stehen somit auch steigende Kosten für die Sozialsysteme auf dem Spiel. Einsamkeit im Alter ist aber keine Zwangsläufigkeit. Das Diskussionspapier zeigt neben den Faktoren, die Einsamkeit bedingen, auch Maßnahmen auf kommunaler Ebene auf, die ihr entgegenwirken können.

(Gem)einsame Stadt? Kommunen gegen soziale Isolation: Fakten, Trends und Empfehlungen für die Praxis von Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung und Körber-Stiftung. Von Ann-Kathrin Schewe, Tanja Kiziak und Catherina Hinz, 2019. 

Zum Diskussionspapier

Lucky

Lucky (DVD)

Der 90-jährige Lucky lebt allein in der Einöde, irgendwo im Südwesten Amerikas. Er ist alleine, doch nicht einsam. Für sein Alter ist er außerdem erstaunlich agil: Jeden Tag beginnt er mit Yoga, dann kauft er sich ein paar Zigaretten und verbringt den Abend in der Bar um die Ecke. Doch eines Tages erlebt er einen Schwächeanfall und beginnt, sein Leben zu hinterfragen. Lucky sucht nach der Erleuchtung.

Regie: John Carroll Lynch, Produktion: 2017, Länge: 88 min, Verleih: Xenixfilm

Zur Rezension von Hanspeter Stalder

GeroPsych 2019

Technology, Physical Activity, Loneliness, and Cognitive Functioning in Old Age (Wissenschaftlicher Artikel)

Information and communication technology (ICT) has the potential to benefit aging processes. This study examined portable ICT usage and associated changes in physical activity, loneliness, and cognitive functioning. Ninety-two mostly-novice tablet-users aged 51–85 years participated in technology workshops and then reported on their portable ICT use biweekly for 6+ months. Physical activity, loneliness, and executive functioning were assessed before and after this period. More frequent use of exercise functions was associated with more moderate-intensity physical activity and less sitting, controlling for pretracking levels. More frequent use of social functions was associated with more social loneliness and a tendency toward less emotional loneliness, controlling for pretracking levels of loneliness. The use of exercise and social functions showed no associations with executive functioning. Portable ICT thus may bring both risks and benefits for physical and social functioning in older adulthood.

Technology, Physical Activity, Loneliness, an Cognitive Functioning in Old Age. Theresa Pauly, Jennifer C Lay; Pavel Kozik. in: GeroPsych . - Volume 32, Number 3 (2019), page 111-123. 

Zum Online-Artikel

Medien & Altern, Juni 2017

Einsamkeit: Themenheft der Zeitschrift Medien & Altern

Einsamkeit und höheres Lebensalter scheinen nahezu unvermeidbar aufeinander bezogen. Obgleich Einsamkeit Menschen jeden Alters treffen kann, ist nicht zu leugnen, dass insbesondere ältere Männer und qua längerer Lebenserwartung vor allem auch Frauen unter ihr leiden. Medien sind Teil der Lösung und Teil des Problems. Die Beiträge des Themenschwerpunkts zeichnen verschiedenartige Schattierungen des Einsamkeitserlebens und arbeiten heterogene Problemlagen und deren mediale Bezüge heraus. Insgesamt fordern sie dazu auf, Einsamkeit nicht per se zu pathologisieren, aber sie dort, wo sie das Wohlbefinden deutlich einschränkt, nicht zu individualisieren, sondern als Auftrag zu alltäglichem sozialem Handeln und als gesellschaftliche Gestaltungsaufgabe anzunehmen.

Medien & Altern, kopaed, Juni 2017

Die Artikel der Zeitschriftennummer können Sie hier bestellen

SRF-Sendung Puls

Einsamkeit im Alter: Fernseh-Beitrag der SRF-Sendung Puls

Viele Seniorinnen und Senioren fühlen sich einsam. Sie haben weniger Kontakte als früher und sind weniger aktiv. Schon kleine Schritte helfen, der Isolation entgegen zu wirken. Dabei können Internet und Computer eine wichtige Hilfe sein. «Puls» gibt Tipps und hilft erkennen, wann Einsamkeit in Depression umschlägt. Zwei Porträts von älteren Menschen und ein Interview mit einer Sozialberaterin von Pro Senectute.

SRF, 2015

Zum Fernseh-Beitrag

Robot & Frank

Robot & Frank (DVD)

In nicht allzu ferner Zukunft haben echte Büchereien, Autos ohne Elektroantrieb und menschliches Pflegepersonal nur noch nostalgischen Wert. Das gleiche gilt auch für Franks gute alte Zeiten als einer der berühmtesten Juwelendiebe Amerikas. Heute ist er ein alter, vergesslicher Eigenbrötler, der aus Spaß höchstens noch geschnitzte Deko-​Seifen mitgehen lässt und sich ansonsten auf die Begegnungen mit der Büchereiangestellten Jennifer freut. Als ihm sein Sohn Hunter einen Pflege-​Roboter aufzwingt, gerät sein Alltag gewaltig durcheinander. Frank ist genervt und möchte sich bestimmt nicht von einer Maschine bemuttern lassen. Jedoch merkt er bald, dass Robot zu viel mehr taugt als nur für die Hausarbeit und gesunde Mahlzeiten. So dauert es nicht lang bis sein elektronischer Helfer zu seinem Komplizen wird, um seiner größten Leidenschaft nachzugehen - dem Stehlen…

Robot & Frank : zwei diebische Komplizen (DVD, 86 Min.) : Jake Schreiber (Regisseur) Berlin : Senator home entertainment, 2013

Rezension von Kurt Seifert

Die DVD bestellen

Forum Seniorenarbeit: Digitale Ideen für Nachbarschaft

Das Informationsportal des Forums Seniorenarbeit des Bundeslands Nordrhein-Westfalen versammelt Nachrichten, Tipps und Veröffentlichungen, um Projekte und die Vernetzung in der Nachbarschaft und im Sozialraum zu fördern.
forum-seniorenarbeit.de/digitales

  • Beispiel eines Angebots aus Deutschland zur Unterstützung von Trauernden: KontaCt2020
  • Patientenverfügung im Fall einer Corona-Infektion: Liegt bereits eine Patientenverfügung vor und man kommt zum Schluss, dass die grundsätzliche Haltung gegenüber lebensverlängernden Massnahmen im Falle einer Erkrankung durch Covid-​19 abweicht, kann man seinen Willen auf einem zusätzlichen Blatt frei formulieren und der Patientenverfügung beilegen. Ein aktuelles Informationsblatt gibt Auskunft über die Corona-Infektion (Covid-19) und zu den Behandlungswegen. 
  • Das «Zukunftsinstitut» blickt bereits auf die Zeit nach Corona und hat dazu sowohl optimistischere wie auch pessimistischere Szenarien entwickelt. Die Bandbreite reicht von «Alle gegen alle», «Permanentem Krisen-Modus» und dem «Rückzug ins Private» bis zur «Resilienten Gesellschaft». Whitepaper Vier Zukunftsszenarien
  • Die optimistische Sicht vertritt der renommierte Zukunftsforscher Matthias Horx: In seiner «Rückwärts-Prognose» machen Junge plötzlich ausgiebige Spaziergänge, führt der Corona-bedingte soziale Verzicht selten zu Vereinsamung und ist der Technik-Hype vorbei: Im Rausch des Positiven
  • Zu den treibenden Megatrends für die Post-Corona-Zeit gehört dem Zukunftsinstitut zufolge auch die «Silver Society», die geprägt sein wird von einer Pro-Aging-Haltung: Megatrends der Post-Corona-Zeit
  • Das Buch «Pro-Aging: die Alten machen uns jung» präsentiert 14 alternative Szenarien zu einem der «wichtigsten und bis heute fehlgeleiteten Diskurse»: Statt Anti-Aging wird sich eine neue Wertschätzung des Alterns entwickeln. Im 2016 erschienen Buch behaupten die Autorinnen und Autoren: «Erst mit der Weisheit der Alten können komplexe Herausforderungen und Krisen des 21. Jahrhunderts bewältigt werden.»

Weitere Hinweise

  • Entlastung für Freiwilligen-Organisationen mit «Susup»
    Susup sucht Freiwillige, damit sich Organisationen auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können.
    susup.ch
  • Nachbarschaftshilfe mit App «Five-up»
    Hier finden Sie Freiwillige, die für Bedürftige Einkäufe und weitere Dienste erledigen.
    fiveup.org
  • Einkauf für Risikogruppen mit App «AMIGOS»
    Freiwillige organisieren Heimlieferungen mithilfe dieser App.
    amigos.ch
    Erklärvideo: Wie bestelle ich auf Amigos.ch?
  • Selbstständige Organisation von Hilfe durch hilfe-jetzt.ch
    Kontakte und Tipps für die Selbstorganisation.
    hilf-jetzt.ch
  • Mit Telefonketten soziele Kontakte ermöglichen
    Helfen Sie mit und bringen Sie Menschen in der Corona-Zeit zusammen.
    prosenectute.ch
Andreas Kruse

Andreas Kruse nimmt Stellung

Der bekannte Altersforscher Andreas Kruse äussert sich in einem Interview zu den besonderen Bedürfnissen und Kompetenzen älterer Menschen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie. Wichtig sei, älteren Menschen zu vermitteln, dass sie ein bedeutsamer Teil unserer Gesellschaft sind. Lesen Sie das ganze Interview.

In einem Memorandum, das Andreas Kruse mit dem evangelischen Landesbischof verfasst hat, warnt er zudem vor einer Diskriminierung älterer Menschen.

Weitere Schwerpunkte