Ältere Migrantinnen und Migranten in der Schweiz

Mit Hildegard Hungerbühler

Seit einigen Jahren beschäftigen sich sowohl persönlich Betroffene wie auch verschiedene Institutionen mit der Frage, was es bedeutet, in der «Fremde» älter zu werden. Nachdem man in der Politik nach und nach die Tatsache akzeptierte, dass gerufene Arbeitskräfte auch Menschen sind, die Bedürfnisse haben und Menschen, die hier bleiben, macht man heute die Feststellung, dass dies auch über das Pensionsalter hinaus zutrifft.

Doch wie sieht die Situation älterer Migrantinnen und Migranten in der Schweiz überhaupt aus, welche besonderen Bedürfnisse haben sie und welcher Handlungsbedarf besteht? Zur Klärung dieser Fragen haben die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen und das Nationale Forum Alter & Migration eine Studie in Auftrag gegeben.

In ihrem Referat bietet Hildegard Hungerbühler, Autorin der Studie, einen Überblick über den Forschungsstand zum Thema und listet eine Reihe von Ansätzen auf, die künftig sowohl in eine allgemeine Alterspolitik als auch in die Integrationspolitik im Speziellen fliessen müssen.

Vorgestellte Publikation

«Und so sind wir geblieben…»: Ältere Migrantinnen und Migranten in der Schweiz
Hildegard Hungerbühler, Corinna Bisegger
Bern: EKM, Nat. Forum Alter & Migration, 2012. – 90 S.

Im Katalog bestellen

Studie herunterladen

Referentin

Hildegard Hungerbühler

Hildegard Hungerbühler, Ethnologin lic. phil. und Gerontologin MAS, Schweizerisches Rotes Kreuz, Departement Gesundheit und Integration, Leiterin Grundlagen und Entwicklung

Programm

Der Eintritt ist frei (Kollekte). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! 

Datum Dienstag, 12. März 2013
Zeit von 18:00 bis ca. 20:00 Uhr
Ablauf
  • Referat: Hildegard Hungerbühler
  • Fragen und Diskussion
  • Apéro
Ort Pro Senectute Bibliothek, Bederstrasse 33, 8002 Zürich