Ethische Entscheidfindung am Lebensende

Mit Anna Heitlinger und Esther Enderli

Das Lebensende, vor allem im hohen Alter, ist zur komplexen Entscheidungssituation geworden. Wie sich heutige Menschen bei Krankheit, im Sterben und gegenüber dem Tod verhalten, ist längst nicht mehr schicksalhaft vorgegeben. Wer einen Menschen am Lebensende betreut, muss hohen Anforderungen und Ansprüchen
genügen und ist vor komplexe ethische Entscheidungen gestellt. Betroffen sind Patientinnen und Patienten, Angehörige, Pflegende, Ärztinnen und Ärzte, Heimleitungen und weitere Personen.

Eine soeben erschienene Handreichung der Schweizerischen Gerontologischen Gesellschaft (SGG) soll den involvierten Personen helfen, einen gemeinsamen Weg der Entscheidung zu finden. Sie enthält Fallbeispiele, die den Prozess der Entscheidfindung anschaulich und aus den unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten schildern. Abgerundet ist die Publikation mit Erläuterungen zentraler Begriffe und der Behandlung rechtlicher Aspekte.

Simone Anna Heitlinger und Esther Enderli, die Co-Leiterinnen der Arbeitsgruppe Spiritualität und Ethik der SGG, präsentieren die wichtigsten Inhalte.

Vorgestellte Publikation

Ethische Entscheidfindung in der ambulanten und stationären Langzeitpflege.

Schweizerische Gesellschaft für Gerontologie, SGG SSG,
Arbeitsgruppe Ethik und Spiritualität, Bern 2015., 96. Seiten.

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Referentinnen

Esther Enderli

dipl. Erwachsenenbildnerin HF

Simone Anna Heitlinger

Gerontologin MAS

Programm

Der Eintritt ist frei (Kollekte). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! 

Datum Mittwoch, 10. Juni 2015
Zeit von 18:00 bis ca. 20:00 Uhr
Ablauf
  • Impulsreferat S. A. Heitlinger, E. Enderli
  • Fragen und Diskussion
  • Apéro
Ort Pro Senectute Bibliothek, Bederstrasse 33, 8002 Zürich